Martin, Kevin und "Knaschti" bekommen von der Unterweltgröße "Felix" einen scheinbar einfachen Auftrag zugeteilt: Sie sollen einer rivalisierenden Bande eine Tasche stehlen. Doch dann begeht Martin Selbstmord und die mysteriöse Tasche scheint verloren.
Den zwei verbleibenden Freunden wird ein Ultimatum bis Sonnenaufgang gestellt um sie wiederzufinden...
Gejagt von Felix' exzentrischen Handlangern und der düsteren "Band of Doom", geraten die beiden Möchtergerngangster ins Kreuzfeuer der zwei schießwütigen Gangs. Und die philosophierenden Sadisten und comicartigen Dandys scheinen wild entschlossen für den Inhalt der Tasche über Leichen zu gehen.
Bei Sonnenaufgang bleibt schließlich nur eine Frage offen:
Wer zum Teufel ist Quentin?
Der Film Who's Quentin? wurde im Rahmen des Projektes Action 3 - Initiative Jeunesse der Europäischen Kommission verwirklicht. Schon Anfang 2002 entstanden die Grundidee für die Ausarbeitung eines abendfüllenden Kinofilms als auch eine frühe Grobfassung des Skriptes durch Sacha Bachim (Buch und Regie). Allerdings hat es eine gute Weile gedauert, bis das Projekt dann konkrete und auch vorzeigbare Formen annahm.
Claude Kremer (Technical Superviser und Darsteller) und Albert Engstfeld (Assistant Director und Darsteller) sind um die Jahresmitte 2003 mit großem Engagement in das Projekt eingestiegen, und langsam aber sicher ging der Film in die Präproduktions-Phase über. Nach ersten, noch provisorischen Versuchen von Casting, Location-Scouting und Crew-Rekrutierung, nach Ratsuche bei Professionellen aus der Filmbranche und frühen tricktechnischen Experimenten, musste versucht werden ein Budget aufzustellen.
Nach Absagen von Filmfond und Centre National de l' Audiovisuel haben Sacha Bachim und Frédéric Schwandt, die Hauptproduzenten des Films, letztendlich via Service National de la Jeunesse (SNJ) einen Finanzierungsweg für ihr Projekt gefunden.
Als Gruppe von jugendlichen Filmbegeisterten ohne beruflichen Hintergrund konnte die Crew von Who's Quentin? als Jugendinitiative von der Europäischen Kommission unterstützt werden. Die Crew setzte sich schließlich aus 70-80 Leuten zusammen, die in unterschiedlichstem Ausmaß an der Realisierung des Films beteiligt waren. Das Resultat ist eine autodidaktische Zusammenarbeit von Jugendlichen in den kreativen Bereichen des Filmdrehs, die sämtliche Aspekte dieser Kunstform umfassen (Schauspielerei, Technik, Kameraführung, Setdekoration, Musik, Fotographie, Werbekampagne etc.).
Das Budget des Films belief sich auf 5000-5500€; rund 5000€ wurden von Brüssel beigesteuert. Weiteres technisches Material, wie etwa Kamerakran und -wagen, sowie eine Steadycam sind mit den recht bescheidenen Mitteln der Amateurfilmer selber zusammengebaut worden. Die Präproduktion war Anfang 2005 mit Schauspielproben, Screeningtests, technischen Generalproben und der Fertigstellung der Setdekos abgeschlossen.
Im März 2005 lief dann die Produktion an. Nachdem der von Sacha Bachim verfasste Titelsong Bullets Anfang März im Studio aufgenommen worden war, begann der Dreh Sonntags, den 13. März in der Escher Kulturfabrik.
Im Juni war dann der Großteil des Materials abgedreht; kleinere Pick-up Shots wurden allerdings noch bis in den Oktober hinein verwirklicht. Der offizielle Schluss der Dreharbeiten fiel auf Dienstag, den 18. Oktober 2005 in der Bar Flowers in Bascharage.
Seit Juli gleichen Jahres lief bereits die Postproduktion und die Planung einer Marketingkampagne, die u.a. die Konzeption von Postern, Flyern oder T-Shirts beinhaltete. Auch eine Homepage musste ausgearbeitet werden. In dieser Zeit wurde ebenfalls noch ein Videoclip zum Titelsong verwirklicht und ein Portofolio der besten Werbefotos erstellt.
Seit November 2005 befindet sich der Film in der Schneidphase, er wird voraussichtlich im Frühjahr 2006 im Kino anlaufen.